Beschwerden annehmen - Konflikte vermeiden
(Eintrag vom 24.03.2010)
Das
war das Motto der Weiterbildung in der vergangenen Woche bei der
Sparkasse Vest.
Wie
geht man wirklich souverän mit Beschwerden um? Wie findet man
heraus, um was es dem Kunden wirklich geht? Warum reagiert der Kunde
zu heftig? Wie beruhigt man den Kunden? Wie reagiert man auf
persönliche Angriffe oder sogar Unwahrheiten? Wie sehen weitere
Schritte aus, um zukünftig Beschwerden zu vermeiden?
An
zwei Tagen widmeten sich die Teilnehmer diesen Fragen und testen
viele verschiedene Techniken.
Schweinehunde in Haltern?
(Eintrag vom 02.03.2010)
Eigentlich wissen wir ganz genau, was wir tun sollten: Endlich für
die anstehende Prüfung lernen, den Brief zu Ende schreiben, die
Garage und den Keller aufräumen oder das mit soviel Enthusiasmus
begonnene Projekt endlich fertig machen.
Ja,
eigentlich ...! Aber wir kennen auch diese innere Stimme in uns, die
uns sagt, dass wir das alles auch später machen, dass wir das
sowieso nicht schaffen oder die Aufgabe ganz fürchterlich ist.
Dieser innere Schweinehund taucht meistens dann auf, wenn wir vor
unliebsamen Aufgaben stehen, keinen Überblick über ein Projekt haben
oder uns das schlechte Gewissen plagt. Dann sind uns Ablenkungen und
Unterbrechungen willkommen, ist jede andere Aufgabe besser und
spannender.
In
dem Seminar "Vom Aufschieben und dem eigenen Schweinehund" am
vergangenen Donnerstag in Haltern ging es darum, wie man seinem
eigenen Schweinehund ein Schnippchen schlagen kann. Es wurden
einfache Methoden bewusst gemacht, um den Umgang mit diesen
Persönlichkeitsanteilen zu lernen und eigene, unbewusste Blockierer
und Verhinderer auszuschalten.
Schlagfertigkeitstraining in Marl
(Eintrag vom 23.02.2010)
Fallen Ihnen die passenden Worte zu spät ein? Hat man Sie wieder
nicht ausreden lassen oder ist Ihnen ins Wort gefallen?
Mit
diesen Fragen und den passenden Reaktionen beschäftigten sich am
23.02.2010 zehn Teilnehmer/Innen in unserem
Schlagfertigkeitstraining in der Zusammenarbeit mit der VHS Marl.
In
verschiedenen Übungen wurden Techniken der Schlagfertigkeit, die
Ihnen auch in stressigen Situationen wieder einfallen, trainiert. Ob
einfaches Nachfragen, absurde Reaktionen oder nonverbale Techniken,
alles wurde im Seminar praktisch erprobt.
KOMM MIT mit der GEW
(Eintrag vom 08.02.2010) (Eintrag aktualisiert am 01.03.2010)
(Eintrag aktualisiert am 24.03.2010)
Innerhalb der Initiative "Komm Mit! - Fördern statt Sitzenbleiben"
haben sich ca. 700 Schulen in NRW zum Ziel gesetzt, die Zahl der
Sitzenbleiber, insbesondere in den Klassen 7, 8 und 9, schrittweise
zu reduzieren, ohne die Leistungsanforderungen zu mindern. In
Zusammenarbeit mit der GEW fand zu diesem Thema am 26.01.2010. in
Duisburg die mittlerweile vierte Weiterbildungsveranstaltung statt,
die sich mit der Umsetzung des Projektes beschäftigte. Dabei wurden
Fragen zum Projektmanagement, zur Evaluation zu verschiedenen
Förderprojekten sowie zu Bedingungen des Erfolges mit Lehrerinnen
und Lehrern aus allen Schulformen diskutiert.
Wir wünschen Ihnen einen guten Start ins neue Jahr 2010!
Wir sind ab dem 11.01.2010 wieder für Sie da und freuen uns
auch weiterhin auf eine gute und spannende Zusammenarbeit.
Kurz & knackig in Haltern
(Eintrag vom 11.11.2009)
Seit nunmehr drei Jahren bieten wir die Weiterbildungsreihe „Kurz
und knackig“ an, die auf kurzweilige, informative und auch
unterhaltsame Weise verschiedene Weiterbildungsthemen angeht, die es
früher nur in Wochenend- oder Tageskursen gab.
Gerade in Zusammenarbeit mit der VHS Haltern-Dülmen-Havixbeck hatten
wir in der Vergangenheit fast 50 Kurse und über 700 TeilnehmerInnen.
Dabei gibt es viele „Wiederholungstäter“. Einige Damen und Herren
sehen wir durch das ganze Semester hinweg in bis zu zehn separaten
Kursen wieder. So ergibt sich nach kurzer Zeit eine wunderbare
Mischung aus bekannten Gesichtern und neuen Wissbegierigen.
In
diesem Semester hat uns auch die Presse wiederholt besucht und die
Kurse „Im Umgang mit schwierigen Zeitgenossen „ und „Small talk –
Die Kunst des kleinen Gespräches“ unter die Lupe genommen. Und das
ist das Resultat:
Dem guten Umgang auf der Spur…
(Eintrag vom 19.10.2009)
…
sind mittlerweile viele Unternehmen. Denn das gute Benehmen scheint
wieder in zu sein. Ob in Seminaren wie „Der Businessknigge für
Auszubildende“; „Im Umgang mit Menschen - Der kleine Knigge“ oder
„Benehmen ist (k)eine Glückssache“ überall wird thematisiert, wie
man sich im gesellschaftlichen Leben verhält. Dabei sind die Fragen
vielfältig: Hält man wirklich noch der Frau die Tür auf? Sagt man
beim Niesen Entschuldigung, Gesundheit oder am Besten gar nichts?
Wie stelle ich mich eigentlich richtig vor, ohne dass es peinlich
oder aufgesetzt wirkt? Begrüße ich zuerst den Chef oder seine Frau?
Wie melde ich mich am Telefon professionell und souverän? Und zu
guter Letzt: Ist meine Kleidung dem Anlass angemessen?
Das
große Interesse an diesen Weiterbildungen erklärt sich damit, dass
zum einen das Benehmen im Geschäftsleben immer wichtiger geworden
ist. Alte Regeln von Eltern oder Vorgesetzten sind zum anderen aber
oft verstaubt und hören sich nicht mehr zeitgemäß an. So werden
diese Ratschläge oft nicht ernst genommen oder gar nicht mehr
vermittelt.
Große Unternehmen und Institutionen wie z.B. die Firma Teekanne in
Düsseldorf, die Sparkasse Vest Recklinghausen oder die Stadt Herten
investieren mit diesem Wissen in Ihre Auszubildende und bieten
Weiterbildungen für Ihre Berufsanfänger an, damit diese
gesellschaftliche Fallstricke erkennen und an dem einen oder anderen
Fettnäpfchen locker vorbeigehen können.
Arbeitsplatzcoaching als Alternative zur klassischen Weiterbildung
(Eintrag vom 17.10.2009)
Immer mehr Unternehmen nutzen neben der klassischen Weiterbildung in
Seminarform auch die Möglichkeit des Arbeitsplatzcoachings.
Der
Vorteil liegt hierbei in der Individualität der
Weiterbildungsmaßnahme. In klassischen Seminaren werden für eine
große Teilnehmergruppe z. B. zum Thema „Gelungener Kundenumgang“
viele verschiedene Tipps und Techniken erklärt und eingeübt. Dabei
kommt es natürlich vor, dass nicht für jeden Kundeberater jeder Tipp
gleich passt und einige Techniken bei den erfahrenen Teilnehmern
schon bekannt sind. Natürlich schadet eine Wiederholung nicht, aber
sinnvoll wäre es auch, genau da erst anzufangen, wo der Einzelne
steht. Zum anderen wird immer wieder der Transfer des Gelernten in
die Praxis von den Teilnehmern als schwierig empfunden, denn in
dieser Situation sind sie wieder auf sich alleine gestellt. Und
genau bei diesen Schwachstellen einer Weiterbildung setzt das
Arbeitsplatzcoaching an.
Zumeist in drei Phasen wird mit jedem einzelnen Klienten eine
individuelle Weiterbildung direkt am Arbeitsplatz durchgeführt.
Nach diesem Konzept wurde z.B. die Bürger- und Serviceorientierung
der Bürgerbüros im Märkischen Kreis neu definiert und
praxisorientiert vermittelt. Insgesamt konnten dabei fast 40
MitarbeiterInnen an einem Arbeitsplatzcoaching teilnehmen.
Das Modell
Der
Schwerpunkt der ersten Phase liegt in der Analyse der Ist-Situation.
Dabei spielen je nach Klient des Arbeitsplatzes, die Arbeitsweise,
die eigene Funktion und die Bedürfnisse und Vorstellungen eine
wichtige Rolle.
Durch eine Beobachtung direkt am Arbeitsplatz wird der Fokus auf
möglichen Schwierigkeiten, Stärken und Schwächen im Umgang mit der
täglichen Arbeit sowie mit Kunden, Vorgesetzten und Kollegen liegen.
Dabei wird in einem abschließenden moderierten Gespräch das
Aufgabenprofil aus Sicht des Klienten eruiert und festgehalten.
In
der zweiten Phase liegt der Fokus auf der Vermittlung von
individuellen Lösungswegen zur Optimierung der Sozialkompetenz auf
Basis der gewonnenen Ergebnisse der Coachingphase 1.
Dabei können gezielt individuelle Inhalte aufgegriffen und praktisch
erprobt werden. Je nach Auftrag und Klienten können das Themen wie
Verkaufs- und Gesprächsstrategien, Selbst- und Stressmanagement aber
auch Moderation in Besprechungen sein.
Nach Ablauf von ca. 6 Wochen wird in der dritten Coachingphase eine
Nachbetrachtung des Umsetzungserfolgs der erlernten Inhalte in das
Arbeitsumfeld vorgenommen.
Dazu findet ein Gespräch zwischen dem Klienten und dem Coach statt,
indem die jeweiligen Erfahrungen aufgegriffen und Schwierigkeiten
festgehalten werden. Diese Erkenntnisse werden bei der
anschließenden individuellen Hilfestellung bei möglichen
Umsetzungsproblemen berücksichtigt.
DiLaPe kreativ in Mönchengladbach (Eintrag vom 29.09.2009)
Im
Rahmen der Sommerakademie hat auch in diesem Jahr die Hochschule
Niederrhein wieder zu verschiedenen Seminaren im Bereich der soft
skills eingeladen.
In
dem Seminar Kreativitätstechniken z.B. wurde kreativ gesponnen, mit
verschiedensten Methoden Problemstellungen erarbeitet und mit
Entscheidungstechniken über die Vielfalt der Ideen geurteilt.
An
dieser Stelle noch einmal ein recht herzlichen Dank an alle
Studenten für den erfrischenden Tag und das positive Feedback.
Für
alle, die Ihren Unterlagen noch die Analogietechnik hinzufügen
wollen, gibt es hier die Kurzbeschreibung.
In Zusammenarbeit mit der IHK Gelsenkirchen und DiLaPe haben 11
Mitarbeiter der Firma Gustoland den ersten Teil einer großen
Weiterbildungsreihe mit dem ersten Teilzertifikat erfolgreich
abgeschlossen. Themen waren unter anderem Kooperation und
Kommunikation, Führungsgrundsätze, Motivation sowie
Führungstechniken und Führungsverhalten.
Wir gratulieren ganz herzlich!
PRAXISseminare werden groß geschrieben! (Eintrag vom 29.06.2009)
Mit
den PRAXISseminaren erfüllen wir vielen TeilnehmerInnen und
TrainerInnen eine langen Wunsch: Mehr Zeit für praktische Übungen,
Feedbacks, Selbermachen und Ausprobieren. Dabei ist PRAXIS extra
groß geschrieben, denn das Motto dieser neuen Weiterbildungsreihe
ist, den Theorieanteil auf maximal ein Siebtel des Kurses zu
beschränken. Die restlichen sechs Siebtel werden zum praktischen
Üben und Ausprobieren verwendet.
Gerade die Besucher unserer Kurz & Knackig-Reihe hatten sich weitere
Kurse gewünscht, die Zeit für die Umsetzung des Erlernten geben.
Aber auch für Themeneinsteiger bieten die PRAXISseminare tolle
Möglichkeiten: Sie bekommen einen ersten Einstieg in eine Thematik
und haben dann die Möglichkeit, eigene Fähigkeiten sofort zu
erproben. Und alte Hasen erhalten den Spielraum, Ihre eigenen
Techniken wieder einmal zu überprüfen.
Zum
nächsten Semester geht es mit den drei PRAXISseminaren
Kommunikation, Rhetorik und Moderation los. Viel PRAXISvergnügen!
KOMM MIT mit der GEW (Eintrag vom 19.05.2009)
(Eintrag aktualisiert am 24.06.2009)
Innerhalb der Initiative "Komm Mit! - Fördern statt Sitzenbleiben"
haben sich ca. 400 Schulen in NRW zum Ziel gesetzt, die Zahl der
Sitzenbleiber, insbesondere in den Klassen 7, 8 und 9, schrittweise
zu reduzieren, ohne die Leistungsanforderungen zu mindern. In
Zusammenarbeit mit der GEW fand zu diesem Thema am 23.04. in Köln,
sowie am 04.05. in Essen,
eine Weiterbildungsveranstaltung statt, die sich mit der Umsetzung
des Projektes beschäftigte. Dabei wurden Fragen zum
Projektmanagement, zur Evaluation zu verschiedenen Förderprojekten
sowie zu Bedingungen des Erfolges mit Lehrerinnen und Lehrern aus
allen Schulformen diskutiert.
Zehn Fragen an… Katja Dittmar
In „attraktiv Stadtmagazin Marl Frühjahr 2009“ (Eintrag vom 19.05.2009)
Beruflich ist die
Diplom-Pädagogin Katja Anne Dittmar (36) so eingespannt, dass sie
kaum Zeit für Hobbys hat. Allerdings kocht sie gern und
experimentell – nicht nur für ihren Mann und ihre Tochter, sondern
auch für ihre sechs Mitarbeiterinnen: „Geben Sie mir vier Zutaten
und ich sehe zu, was ich daraus mache.“ Ihr Dattelner Büro Dittmar &
Lange bietet 50 verschiedene Kurse und Seminare zur
Persönlichkeitsentwicklung für Volksschulen, Firmen und
Verwaltungen. „In“ sind Knigge-Kurse über gutes Benehmen. In der
Insel gibt Katja Dittmar Tipps zu Schnelllesen, Körpersprache und
Manipulationstechniken.
attraktiv: Lassen Sie sich selbst
noch manipulieren?
Katja Dittmar: Unterschwellig schon.
Niemand ist vor Manipulation gefeit. Wenn ich dagegen immun wäre,
würde ich Ratgeber schreiben und auf Hawaii leben.
attraktiv: Worauf fallen Sie herein?
Katja Dittmar: Auf Lob. Und auf
emotionale Appelle wie „Du kannst das so gut, hilf mir doch mal.“
attraktiv: Manipulieren Männer
anders als Frauen?
Katja Dittmar: Ja. Männer manipulieren
in Beziehungen oft durch Schweigen und Untätigkeit. Frauen versuchen
es mit Text. Beides muss nicht negativ sein. Verwerflich ist
Manipulation nur, wenn Rechte anderer verletzt werden.
attraktiv: Wie manipulieren Sie selbst?
Katja Dittmar: Mit der rosa Brille.
Wenn ich auf den Babysitter angewiesen bin, lobe ich ihn, auch wenn
es nicht so toll gelaufen ist- damit er mit einem guten Gefühl
wieder kommt.
attraktiv: Haben Männer und Frauen
eine unterschiedliche Köpersprache?
Katja Dittmar: Ja. Nur wenn es zwischen
beiden funkt, ist die Körpersprache fast identisch. Dann nehmen sie
das Glas zur gleichen Zeit in die Hand. Aber sonst machen sich
Frauen eher schmaler und Männer spielen den Platzhirsch: Sie machen
die Beine breit, rutschen den Stuhl runter, verschränken die Arme
hinter den Kopf. So machen sie sich ein Geweih, um zu zeigen: „Ich
entscheide hier.“
attraktiv: An welchen Signalen erkennen Sie, ob jemand lügt?
Katja Dittmar: Am Griff an die Nase, am
häufigen Nase reiben und nach oben schauen. Wir nennen das den
Pinocchio-Effekt. Der Volksmund sagt ja auch: „Das sehe ich dir an
der Nasenspitze an“ oder „Du kannst mich nicht an der Nase herum
führen.“ Wer lügt, hält sich auch den Mund zu, weil er etwas
verbergen will. Als Erik Zabel sagte, er habe nur ein einziges Mal
gedopt, hielt er sich Nase und Mund zu, als ob er dachte >Ich muss
aufpassen, dass mir nicht mehr herausrutscht<.
attraktiv: Ist es überhaupt möglich,
sich nicht zu verraten?
Katja Dittmar: Nur schwer. Wenn man
einen Gedanken zurückhält, muss der Körper etwas tun. Der Gedanke
springt über. Selbst gut trainierten Politikern kann man das
ansehen. Als Bill Clinton in dem berühmten Interview behauptete, mit
Praktikantin Monica Lewinsky wäre überhaupt nichts gewesen, konnte
er sich nicht zurückhalten. Er rückte hin und her.
attraktiv: Schnelllesen ist zurzeit in. Welche Technik wenden Sie
an?
Katja Dittmar: Ich versuche, den Text
zu überfliegen, Schlüsselbegriffe zu filtern. Den Deutschen fällt
das Schnelllesen leichter, weil die Substantive groß geschrieben
werden. Die meisten Menschen haben Angst davor, Texte abzusuchen und
einen wichtigen Aspekt zu verpassen. Aber ich kann ein Buch in einer
Dreiviertelstunde rationell durchlesen. Der Informationsfluss mit
E-Mails und Newslettern nimmt zu. Wer in normalen Tempo alles lesen
würde, was er in der Woche bekommt, bräuchte dafür 24 Stunden. Das
Scannen wende ich aber nur bei Fachliteratur an. Romane würde ich so
nie lesen. Da halte ich es mit Goethe: „Es ist ein Unterschied, ob
ich zu Genuss und Belebung lese oder zu Wissen und Belehrung.“
attraktiv: Wie erklären Sie sich das
große Interesse an Benimm-Seminaren und wer meldet sich an?
Katja Dittmar: Die meisten
Kursteilnehmer sind zwischen 20 und 50, sie brauchen Sicherheit im
Beruf, bei Geschäftsessen und anderen Anlässen. Die Älteren kommen,
weil sich viele Regeln geändert haben. Es müssen zum Beispiel nicht
mehr die Älteren sein, die den Jüngeren das Du anbieten. Auch junge
Erwachsene suchen wieder Orientierung. Oft sind ihnen die
einfachsten Regeln nicht vermittelt worden. Zum Vorstellungsgespräch
in unserem Büro kam ein 20-jähriger Praktikant mit Kapuzenshirt. Die
Kapuze hatte er noch auf und die Kopfhörer vom i-Pod baumelten
herunter. Er gab mir nicht die Hand und sagte: „Jau, euch kenn ich.“ attraktiv: Welche Unsitte ist gerade
in Mode?
Katja Dittmar: Der tote Fisch. Viele
20- bis 30-jährige geben einem auf diese Weise die Hand. Leider wird
auch kein Wert mehr drauf gelegt, im Fahrstuhl den Mund aufzumachen
und mit small talk die Situation zu lockern.
DiLaPe stellt sich vor! (Eintrag vom 29.04.2009)
Heute: Maja Heinig-Lange
Wer bin ich?
Mein Name ist Maja Heinig-Lange (im Seminar dürfen Sie mich auch
gerne nur „Frau Lange“
nennen). Ich bin Diplom-Pädagogin, 34 Jahre jung, Mutter eines
kleinen Sohnes und der ruhende Pol in unserem Team. Geboren wurde
ich am Niederrhein und lebe jetzt (dank meines Studiums und Mannes)
in Dortmund, das viel grüner und schöner ist, als die Meisten
glauben. Ich arbeite seit 13 Jahren in der Erwachsenenbildung,
übrigens schon von Beginn an mit Frau Dittmar zusammen.
Warum
ich gerne Seminare gebe?
Weil ich es liebe, stets neue Menschen und Zusammenhänge kennen zu
lernen und zu erleben.
Weil es mich herausfordert, auf mein Publikum individuell
einzugehen.
Weil ich dann endlich mal zu Wort komme.
Oder einfach nur: Weil ich nach einem Seminar motivierter,
glücklicher und ausgeglichener bin als davor.
Meine
Stärken?
Ich besitze diplomatisches Geschick, bin humorvoll und verbinde
lernen gerne mit lachen, ich lobe meine Teilnehmenden und fordere
sie heraus.
Meine
Schwäche?
Vielredner finden bei mir eine kleine Bühne.
Meine
lustigste Seminarsituation?
Es wird immer viel gelacht, wenn ich mit den Teilnehmenden kleine
Rollenspiele durchführe. Dann bin ich immer wieder verblüfft über
die tollen und humorvollen Reaktionen.
Mein
schlimmstes Erlebnis?
Ich bin einmal ein dreiviertel Stunde zu spät zu einem Seminar
gekommen. In dem Raum (sehr klein) saßen 26 mehr oder minder
verärgerte Teilnehmende, die dann zweieinhalb Stunden meine
„Schlagfertigkeit“ testeten. Am nächsten Tag habe ich von Frau
Dittmar eine Satelliten-Navigation bekommen, die ich sehr liebe (die
Satelliten-Navigation).
Mein
Leitsatz: Mit
Hilfe einer gelungenen Kommunikation möchte ich goldene Brücken zu
meinen Mitmenschen aufbauen. Denn: Gute Gespräche sollten unser
Leben vereinfachen und bereichern!
Zeitungsinterview mit Katja Dittmar (Eintrag vom 10.03.2009)
Zehn Fragen an...
Persönlichkeitstrainerin Katja Dittmar
[...]
?Manipulieren Männer anders als Frauen?
!Ja. Männer manipulieren in Beziehungen oft durch Schweigen und
Untätigkeit. Frauen versuchen es mit Text. Beides muss nicht negativ
sein. Verwerflich ist Manipulation nur, wenn Rechte anderer verletzt
werden.
[...]
Das komplette Interview erscheint am
kommenden Wochenende in der Zeitung.
Unsere Internetseite bekommt ein neues Gesicht
DiLaPe - Fotoshooting (Eintrag vom 09.03.2009)
Knigge in "Hallo Wach" (Eintrag vom 29.01.2009)
Sagt man beim Niesen noch Gesundheit?
Hilft man der Frau noch in den Mantel?
Darf man auf einer Beerdigung telefonieren?
All
diese Fragen beantwortete Frau Dittmar in einem Radiointerview für
Hit Radio Vest in der Sendung "Hallo Wach" am 29.01.2009, als
Knigge-Expertin für den Alltag.
Die Verschwörung! (Eintrag vom 27.01.2009)
Auch in diesem Jahr waren die Schüler und Schülerinnen des
Elisabeth-Lüders-Berufskollegs in Hamm der 11. Klasse wieder kreativ
und haben im Rahmen des Differenzierungsunterrichtes „Soziale
Kompetenz“ den Film „Die Verschwörung“ zum Thema
„Konfliktregeln“ in Zusammenarbeit mit DiLaPe gedreht.
Die Klasse schrieb dazu ein eigenes Drehbuch und verfilmte
dieses mit eigenen Schauspielern. Dadurch entstand ein 11-minütiger
Film.
Der
DiLaPe-Rückschau-Kalender!
(Eintrag vom 23.01.2009)
Januar
Fit für das Büro – Wir bilden aus
Wie
kann ich im Büro dazu beitragen, dass mein Unternehmen erfolgreichen
auf dem Markt agiert? Welche Umgangsformen sind heute gefragt?
Welcher Schreibstil ist zeitgemäß und welcher antiquiert? Wie melde
ich mich am Telefon? Wie kann ich den Umgang mit Kunden und Kollegen
gelungen gestalten? All diese Fragen haben wir in unserem Part der
Qualifizierung zur Büroassistentin bei der VHS Ennepe-Ruhr-Süd
beantwortet und mit unseren Teilnehmenden in Theorie und Praxis
erprobt.
Februar
Klappe/ Ton/ Kamera – und Action!
Im Rahmen eines 30-stündigen Unterrichts haben 26 Schülerinnen und
Schüler des Elisabeth-Lüders-Berufskollegs in Hamm der 11.
Klasse das europäische Zertifikat zur Berufsqualifikation –
euZBQ im Modul Sozialkompetenz „Selbstorganisation und
Teamfähigkeit“ erworben.
In sowohl theoretischen als auch praktischen Unterrichtseinheiten
wurden folgende Inhalte gemeinsam erarbeitet:
Hierbei wurden in zwei Klassen unterschiedliche praktische Übungen
eingesetzt, z.B. schrieb eine Klasse ein eigenes Drehbuch und
verfilmte dieses mit eigenen Schauspielern. Dadurch entstand ein
10-minütiger Film zum Thema: „Wie entstehen Konflikte?“
März
Wir kriegen Verstärkung!
Seit März unterstützt uns eine neue Kollegin im Bereich Training.
Frau Petra Hartmann, Personalreferentin und Personaltrainerin, kommt
ursprünglich aus der Finanzdienstleistungsbranche und unterstützt
unser Team im Bereich der sozialen Kompetenz
April
Familienzuwachs!
Seit dem 09.04.2008 hat Familie Müller/ Dittmar ein neues
Familienmitglied. Jette Caterine bringt seit dem sowohl Ihre Eltern
als auch alle Trainerinnen ins Schwitzen.
Mai
Weiterbildungsforum im Glashaus Im
April fand wie jedes Jahr das Weiterbildungsforum der VHS Herten
statt.
Unter dem Thema „Bildung für eine erfolgreiche berufliche Zukunft“
konnten die Teilnehmer bei verschiedenen Vorträgen neue Anregungen
und Informationen erwerben.
Im 2. Teil besuchten die Teilnehmer verschiedene Seminare. DiLaPe
steuerte Workshops zum Thema Knigge, Smalltalk und Schlagfertigkeit
bei – alles in Allem – eine runde Veranstaltung.
Juni
Von der Kasse bis zur Kommunikation
Über acht Wochen wurden 12 Teilnehmer bei der SEN e.V. in Soest in
die Bereiche Warenwirtschaft, Kassenbedienung, Warenpräsentation und
Kundenumgang eingeführt. Bei dieser Qualifizierung stand neben der
theoretischen Information die praktische Erprobung im Vordergrund.
Ziel war es, den Teilnehmern die Möglichkeit zu gebe, in dem Bereich
Einzelhandel neu Fuß zu fassen.
Juli
Weiterbildung zum Xpert personal business skills master bei der
VHS Möhne-Lippe!
Bereits zum zweiten Mal haben wir in Zusammenarbeit mit der VHS
Möhne-Lippe die Weiterbildung zum Xpert personal business skills
master an angeboten.
Am
14.04.2008 startete der neue Lehrgang rund um das Thema soziale
Kompetenz im Beruf mit 19 Frauen.
In
dieser Weiterbildung wurden innerhalb von acht Seminarwochen
verteilt auf drei Blöcke folgende Module und Schwerpunkte behandelt:
In
sechs Modulen wurden schriftliche Prüfungen abgelegt, um dann in
einem Abschlussworkshop mit einer individuellen Präsentation den
Titel Xpert personal business skills master zu erwerben.
August
Die Tierheime in NRW sind nicht nur im Tierschutz aktiv
So
führten wir in diesem Sommer zwei Seminare für insgesamt acht
Tierschutzvereine in Kooperation mit der IHK Gelsenkirchen durch:
Bei dem Seminar „Rund um den Kunden“ analysierten wir den Begriff
Kundenorientierung und füllten ihn durch die Vermittlung von
verschiedenen Gesprächstechniken und Modellen zur Beschwerdeannahme
und –bearbeitung mit Leben.
In
unserem „Führungskräftetraining“ lag der Fokus auf der Erprobung
unterschiedlicher Instrumente der Personalentwicklung und des
Problemmanagement. An diesen beiden Tagen haben aber nicht nur die
Teilnehmenden etwas gelernt. Auch das Wissen unserer Trainerinnen
aus dem Bereich der Tierwelt wurde vergrößert - Frau Dittmar und
Frau Heinig-Lange besitzen beide nämlich lediglich ein Aquarium.
Vielen Dank dafür!
September
Es wird weiter konstruktiv kommuniziert bei der Lebenshilfe in
Waltrop!
Schon 2007 haben wir mit der Lebenshilfe in Waltrop in Seminaren
Konstruktiv kommuniziert. In diesem Jahr standen nun neue Themen
wie Arbeiten im Team, Führungsstilanalysen und
Moderationstechniken im Vordergrund.
Dieses Seminar war geprägt von engagierten Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern, die mit Spaß an eine Thematik heran gegangen sind und
immer bereit waren, praktisch Neues auszuprobieren.
Oktober
NRW´s Schüler auf dem Weg zur Sozialen Kompetenz
Durch ihre erfolgreiche und engagierte Mitarbeit während der
Einführung zertifizierter Lehrgänge im Bereich Xpert pbs (personal
business skills) für Schülerinnen du Schüler wurde Frau Dittmar nun
durch den Landesverband der Volkshochschulen zur Landesbeauftragten
ernannt. Hierbei wird sie ihre langjährige Erfahrung als Trainerin
und Prüferin einsetzen können.
November
Die Ausbildung zur Fachkauffrau für Büromanagement war
erfolgreich!
In
Zusammenarbeit mit der IHK-Gelsenkirchen fand über zwei Jahre die
Weiterbildung zur Fachkauffrau für Büromanagement an. In insgesamt
150 Stunden steuerte DiLaPe alles rund um das Thema soziale
Kompetenz im Beruf bei. Viele der Themen, die unsere Teilnehmer aus
den Wochenend-Seminaren schätzen, wurden hier zu einer
ganzheitlichen Weiterbildung vereint. Von Kommunikation bis
Zeitmanagement; von zeitgemäßer Korrespondenz bis
Reisekostenabrechnung konnte man alles finden, was heute im Büro
verlangt wird.
Dezember
Alle Rekorde gebrochen!
In diesem Jahr haben wir in Zusammenarbeit mit Städten,
Bildungszentren, Volkshochschulen, IHK sowie mit privaten
Unternehmen und Einzelpersonen 442 verschiedene Veranstaltungen rund
um das Thema der sozialen Kompetenz durchgeführt und ca. 1800
Teilnehmer und Teilnehmerinnen begrüßen können. Somit haben wir das
Ergebnis des letzten Jahres bestätigt. Themenrenner waren
Schlagfertigkeit, Manipulationstechniken, Körpersprache und
Konfliktmanagement.